Die Beständigkeit des Wissens
Zu den Aufgaben von Bibliotheken zählt auch die Erhaltung der in ihnen aufbewahrten Druckschriften. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde das dafür verwendete Papier vor allem aus Lumpen produziert; dieses ist relativ beständig. Seit dem 19. Jahrhundert wurde aber insbesondere für Zeitungen und billige Bücher Papier verwendet, das aus Holzschliff und chemischen Zusätzen hergestellt wurde. Dieses Papier ist säurehaltig und hält oft nur 50 bis 100 Jahre; danach beginnt es zu zerfallen, weswegen Bibliotheken aufwändige Verfahren anwenden müssen, um die davon betroffenen Bände zu retten.
Beschädigter Zeitungsband an der Österreichischen Nationalbibliothek:

Vor neue Aufgaben stellt die Bibliotheken die sogenannte "Langzeitarchivierung" elektronischer Publikationen: Zum einen sind deren Speichermedien (Magnetbänder, Disketten, Festplatten, CD-Roms) im Vergleich zu Papier weniger lang haltbar, zum anderen unterliegen die Betriebssysteme und Computerprogramme zum Zugriff auf die zu konservierenden Dokumente einem schnellen Wandel.
Beschädigter Zeitungsband an der Österreichischen Nationalbibliothek:

Vor neue Aufgaben stellt die Bibliotheken die sogenannte "Langzeitarchivierung" elektronischer Publikationen: Zum einen sind deren Speichermedien (Magnetbänder, Disketten, Festplatten, CD-Roms) im Vergleich zu Papier weniger lang haltbar, zum anderen unterliegen die Betriebssysteme und Computerprogramme zum Zugriff auf die zu konservierenden Dokumente einem schnellen Wandel.
