Wahl der Lernorganisation
Zum Gebrauch der Planungsmatrix
Für jede Unterrichtsplanung bildet die Wahl der Lernorganisation ein zentrale Entscheidung. Mit dieser Wahl sind zahlreiche Konsequenzen verknüpft:
- Hierarchische Kommunikationsformen ermöglichen die systematische Präsentation kodifizierten Wissens.
- Teamorientierte Lernformen aktivieren die TeilnehmerInnen und ermöglichen dadurch vertiefende Lernprozesse auf analytischer, praxisorientierter oder erfahrungsorientierter Ebene.
- Prozessorientierte Lernformen schaffen Zugang zu kognitiven und affektiven Dimensionen der Wissensaneignung - und ermöglichen damit Einsicht in komplexe Wissenszusammenhänge sowie die Einübung jener Kompetenzen, die im Anwendungsbereich des gewählten Themas erforderlich sind.
- die jeweils konkrete Zielgruppe mit ihren zugrundeliegenden Interessen, ihren spezifischen Eigenheiten und Eigen-sinnigkeiten (Selbstreferenz),
- die vorhandenen fachlichen und kommunikativen Kompetenzen der TeilnehmerInnen, und
- die je spezifischen Beziehungsdynamiken in der Lerngruppe.
