19. Jh. - Leseübung 1 - Handschrift

Als Beispiel für eine Handschrift aus dem 19. Jahrhundert können Sie hier die Schriften von Franz Grillparzer und seiner Freundin Katharina Fröhlich transliterieren.

Kontext

Briefwechsel aus dem Jahr 1823 von Katharina Fröhlich und Ihrem Freund Franz Grillparzer, der sich gerade auf Reisen befindet. Quelle: Karl Gladt, Deutsche Schriftfibel. Anleitung zur Lektüre der Kurrentschrift des 17.-20. Jahrhunderts, Graz 1974, Beispiele 99 und 101.

Hinweise

Beachten Sie, dass um 1823 ein anderer Sprachgebrauch herrschte als heute. Auch die Rechtschreibung unterschied sich: angefangen mit dem berühmten "th" als Anlaut am Beginn von Wörtern bis hin zur Tatsache, dass viele Wörter aus dem Französischen entlehnt wurden.
Doppellaute wurden mit einem Strich über dem jeweiligen Buchstaben gekennzeichnet:
m  = "mm". In der Transliteration schreiben Sie dafür zwei "m".
Souteniren: soutenir (frz.): unterstützen

Anleitung für die Übung

Die beiden Briefe sind in 4 kleinere Abschnitte zerlegt. Sie können mit jedem beliebigen Abschnitt beginnen, es ist empfiehlt sich jedoch einen Brief nach dem anderen zu transliterieren und jeweils mit dem ersten Abschnitt zu beginnen. Auch die dadurch aufeinander aufbauenden inhaltlichen Zusammenhänge werden Ihnen diese Übung erleichtern. Sie haben die Möglichkeit die einzelnen Briefabschnitte als Bilder auszudrucken. Zur Kontrolle finden Sie die richtige Transliteration ebenfalls ausdruckbar unter dem Textabschnitt.