19. Jh. - Leseübung 2 - Handschrift

Anhand des folgenden Beispiels, einem Rundschreiben des anatomischen Instituts der Universität Marburg an die Bürgermeister im Landkreis von 1876, können Sie sich selbst in der Transliteration versuchen.

Kontext

Aus wissenschaftlichen Gründen ersuchte der Direktor um die Beibringung von Leichen aus den umliegenden Ortschaften für das anatomische Institut. Noch im 19. Jahrhundert war die Freigabe von Leichen für Forschungszwecke sehr restriktiv und in der Bevölkerung fanden sich kaum Spender. Deshalb musste auf Delinquenten, Nichtsesshafte und Mittellose zurückgegriffen werden. Quelle: Staatsarchiv Marburg, Best. 165, Nr. 4023.

Hinweise

Beachten Sie, dass im 19. Jahrhundert ein anderer Sprachgebrauch und eine andere Rechtschreibung herrschten als heute. Für die Rechtschreibung wie für die Groß- und Kleinschreibung begannen sich erst sukzessive standardisierte Regeln durchzusetzen.

Anleitung Übung

  • In den Zeilen unter dem Textabschnitt können Sie die einzelnen Buchstaben und Satzzeichen eintragen.
  • Dabei finden sie die Anzahl der Buchstaben pro Wort sowie die Anzahl der einzelnen Wörter und Satzzeichen pro Zeile.
  • Mit dem Überprüfen-Button können Sie Ihre Ergebnisse auf ihre Richtigkeit testen. Beachten Sie dabei, dass bei etwaigen Fehlern immer nur der erste im Text gefundene Fehler rot markiert wird. Auf diese Weise können Sie einzelne Wörter, Zeilen oder auch den ganzen Textabschnitt überprüfen.
  • Nach 10 Fehlern besteht die Möglichkeit, die richtige Transliteration für den gesamten Abschnitt zu sehen.
  • Als Hilfe steht Ihnen zusätzlich eine Lupe zur Verfügung. Wenn Sie auf den Button Lupe klicken erscheint eine Lupe, die Sie mit der linken Maustaste auf Textstellen, die Sie vergrößern wollen, ziehen können.

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