Theorien

Theorien können in wissenschaftlichen Arbeiten verschiedene Funktionen erfüllen: Forschende können mit ihnen erklären, definieren, argumentieren, oder Zusammenhänge herstellen. Aber was sind Theorien eigentlich genau? Bei einer Theorie handelt es sich um eine Art Denkmodell, das bestimmte Phänomene allgemein erklärt. Rüdiger Voss beschreibt Theorie etwa als "grundlegendes Ideengebilde" und "gedankliche[n] Entwurf eines Sachverhalts". Otto Kruse sieht den Zweck von Theorie darin, Entstehung, Zusammenhang und Entwicklung von Phänomenen "auf eine allgemeine Weise zu erklären". Theorien sind für ihn daher auch "gedankliche Gebäude, die wir mit einem bestimmten Aspekt der Wirklichkeit in Übereinklang zu bringen versuchen." 

Das Angebot an Theorien ist allerdings nicht enden wollend und es gilt zu bedenken, dass ein und dasselbe Phänomen mit verschiedenen Theorien beschrieben werden kann. Daher empfiehlt es sich, bei der Auswahl von Theorien immer zu überlegen, welche Theorien für die Beantwortung der eigenen Forschungsfrage hilfreich sein könnten. Thomas Welskopp spricht diesbezüglich von der Notwendigkeit "experimentelle[r] Neugier".

Im Folgenden wird anhand von Beispielen auf die verschiedenen Funktionen eingegangen, die Theorien beim wissenschaftlichen Arbeiten erfüllen können. Wie erwähnt können Forschende mit Theorien zum Beispiel erklären, definieren, argumentieren, oder Zusammenhänge herstellen. All diese Funktionen können sich überschneiden und schließen sich keineswegs gegenseitig aus. Sie werden hier einzig zum besseren Verständnis getrennt dargestellt.

Da es sich bei einer Theorie um eine Art Denkmodell handelt, das bestimmte Phänomene allgemein erklärt, ist es eine ihrer Funktionen beim wissenschaftlichen Arbeiten, zu erklären. Dazu ein Beispiel aus der frühen Neuzeit:

Erklären:

Sophie von La Roche, eine deutschsprachige Literatin und Kulturvermittlerin, verfasste Ende des 18. Jahrhunderts mehrerlei Reiseberichte, wie etwa das "Journal einer Reise durch Frankreich" von 1787. Darin kommt La Roches persönlicher Erfahrung große Bedeutung zu. So wünscht sie sich etwa "reine[s] Gefühl" oder "Gesundheit" ihrer Seele zur Beobachtung des Gesehenen und kündigt an, sie würde "getreu und ohne Zusatz alles bezeichnen, wie ich die Sachen ansehe und was sie mir für Gefühle einflössen." Sophie von La Roche möchte demnach ihre eigene Erfahrung möglichst authentisch wiedergeben.

Um zu erklären, wieso La Roche ihrer persönlichen Erfahrung derartige Bedeutung beimisst, kann Theorie weiterhelfen. Beispielsweise gehen Marguérite Bos, Bettina Vincenz und Tanja Wirz in ihren Überlegungen zum Erfahrungsbegriff davon aus, dass zu erfahren in der Moderne "ein wichtiges Mittel [gewesen sei, Anm. d. Verf.], um Subjektivität und damit Handlungsfähigkeit und den Status eines ernst zu nehmenden Individuums oder auch Kollektivs zu erlangen." Um zu erklären, warum Sophie von La Roche ihrer persönlichen Erfahrung in ihrem Reisebericht so viel Bedeutung beimisst, könnten Historiker*innen nun Bezug auf diese theoretischen Überlegungen von Bos/Vincenz/Wirz nehmen und davon ausgehen, für Sophie von La Roche spiele ihre persönliche Erfahrung eine derartig große Rolle, weil sie so "Subjektivität" und "Handlungsfähigkeit" gewann.

Theorie kann also helfen, bestimmte Sachverhalte zu erklären. Dabei sollte bedacht werden, dass es sich bei der Erklärung im Beispiel lediglich um eine Erklärungsmöglichkeit handelt, die sicherlich nicht die einzige ist.

Theorien werden außerdem herangezogen, um Begriffe zu definieren. Ein weiteres Beispiel: 

Definieren

Für eine wissenschaftliche Arbeit könnte es notwendig werden, beispielsweise den Begriff "Politik" zu definieren. Möglichkeiten gibt es dafür zahlreiche und je nach konkretem Anliegen der Forschungsarbeit kann auf enge oder breite, sozial-, politik-, kulturwissenschaftliche oder andere Politikbegriffe Bezug genommen werden. Wichtig ist, einen Begriff so zu bestimmen, dass er für das eigene Forschungsanliegen nützlich ist. Eine Option wäre es, den Begriff "Politik" mit dem kulturwissenschaftlichen Politik-Begriff Barbara Stollberg-Rilingers zu definieren. Stollberg-Rilinger definiert in ihren Überlegungen zu einer Kulturgeschichte des Politischen das Politische als "Handlungsraum, in dem es um die Herstellung und Durchführung kollektiv verbindlicher Entscheidungen geht." Allerdings definiert sie hier streng genommen nicht den Begriff Politik, sondern das, was sie als das "Politische" versteht. In derartigen Fällen kann es hilfreich sein, zur eigenen Begriffsbildung aus verschiedenen Theorie-Angeboten zu verbinden, was passend und nützlich ist. Beispielsweise gibt Florian Grotz in einem politikwissenschaftlichen Lexikon eine breite Definition des Begriffs Politik. Er schreibt: "Heute umfasst P[olitik] im allgemeinsten Verständnis die Formen, Prozesse und Inhalte menschl[ichen] Handelns, das sich auf die Regelung des gesellschaftl[ichen] Zusammenlebens richtet." Um einen Politikbegriff zu definieren, könnten Wissenschaftler*innen sich etwa nur auf diese allgemeine Definition von Grotz beziehen, oder sowohl Grotz als auch Stollberg-Rilinger heranziehen und deren theoretische Überlegungen miteinander verknüpfen. Beispielsweise mit folgender Ausführung: "Bezugnehmend auf Überlegungen von Florian Grotz zum Politikbegriff sowie von Barbara Stollberg-Rilinger zum Begriff des Politischen, meint Politik hier alle 'Formen, Prozesse und Inhalte menschl[ichen] Handelns', (Grotz, Politik 2001, S.474.) in jenem 'Handlungsraum, in dem es um die Herstellung und Durchführung kollektiv verbindlicher Entscheidungen geht.' (Stollberg-Rilinger, Kulturgeschichte 2005, S.14.)"

Wenn Sie Begriffe mit Bezug auf Theorien definieren und mit diesen Begriffen arbeiten, kommt es häufig vor, dass Theorie beinahe automatisch relevant wird, um bestimmte Behauptungen oder Überlegungen zu argumentieren. Auch hierzu wieder ein Beispiel:

Argumentieren

Im Zuge der Beschäftigung mit dem bereits genannten Reisejournal Sophie von La Roches könnte es zum Beispiel notwendig werden zu argumentieren, dass es sich bei einer ihrer Äußerungen im Reisejournal um eine politische Äußerung handelt.

Sophie von La Roche bedauert in ihrem Reisejournal etwa die Zugehörigkeit bestimmter Regionen zu Frankreich. So der Fall während ihrer Reise durch das Elsass, dessen kulturelle Zugehörigkeit zum deutschsprachigen Raum sie unterstreicht und das für sie den Charakter einer "teutsche[n] Provinz" besitzt. Wer argumentieren möchte, dass es sich dabei um eine politische Äußerung La Roches handelt, könnte zum Beispiel auf die breite Definition von Grotz Bezug nehmen, die oben genannt wurde. Forschende könnten dann ausführen: "Diese Äußerungen Sophie von La Roches werden hier als politische Äußerungen verstanden, da die Frage der staatlichen Zugehörigkeit des Elsass' die 'Regelung des gesellschaftl[ichen] Zusammenlebens' betrifft und Politik nach Grotz breit verstanden alle 'Formen, Prozesse und Inhalte menschl[ichen] Handelns' umfasst, 'das sich auf die Regelung des gesellschaftl[ichen] Zusammenlebens richtet.' (Grotz, Politik 2001, S.474.) Das Verfassen und Publizieren eines Reisejournal stellt eine Form 'menschl[ichen] Handelns' dar, die Aussagen im Reisejournal einen Inhalt 'menschl[ichen] Handelns'." 

Genauso könnten Wissenschaftler*innen mit einer anderen Definition argumentieren, oder mit der aus den Ausführungen Grotz' und Stollberg-Rilingers zusammengesetzen von oben - immerhin geht es bei der Frage der staatlichen Zugehörigkeit des Elsass' ja auch um eine "kollektiv verbindliche[...] Entscheidung[...]".

Wichtig ist dabei immer, Begriffe so zu definieren, dass sie für das eigene Forschungsvorhaben passend und hilfreich sind.

Eine weitere Funktion von Theorie beim wissenschaftlichen Arbeiten kann sein, Zusammenhänge herzustellen oder Phänomene in einen bestimmten Kontext einzuordnen. Dies geschieht natürlich auch, wenn wir mit Theorie erklären, Begriffe definieren oder argumentieren. Wer etwa mit Theorie erklärt, wieso Sophie von La Roche in ihrem Reisejournal ihrer persönlichen Erfahrung derartig viel Bedeutung beimisst, stellt mit Theoriebezug einen Zusammenhang her zwischen Sophie von La Roches Reisejournal und zeitgenössischen Strategien, "Subjektivität" und "Handlungsfähigkeit" zu gewinnen. Wer mit Theorie und scharfer Begriffsdefinition argumentiert, warum es sich bei manchen Äußerungen La Roches in ihrem Reisejournal um politische handelt, stellt einen Zusammenhang zwischen dem Reisejournal und Politik her - dies wirkt auf den ersten Blick wenig signifikant, wird es aber vor dem Hintergrund, dass sich reisende Frauen zur Zeit Sophie von La Roches durch ihre Reisen in die öffentliche, männlich konnotierte Sphäre begaben, Themen wie Politik zeitgenössisch männlich markiert waren und Frauen derartige Themen in ihren Reiseberichten üblicherweise vermieden oder Äußerungen dazu Männern in den Mund legten.

Im Folgenden sei noch ein weiteres Beispiel angeführt, das zeigt, wie beim wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug auf Theorie Zusammenhänge hergestellt werden können: 

Zusammenhänge herstellen

Gemäß einem Militärgerichtsakt aus dem Ersten Weltkrieg wurde gegen zwei Offiziere ermittelt, die in einem Gasthaus sexualisierte Gewalt gegenüber einer Wirtin ausgeübt hatten: Sie berührten die Wirtin nebst sexualisierten Anspielungen und als diese sich wehrte, schlug einer der Offiziere sie mit seinem Stock nieder. Im Zuge der Einvernahme der beiden Offiziere und weiterer anwesender, männlicher Militärs und Zivilisten wurde die sexualisierte Gewalt nicht als solche angesprochen, sondern als vermeintlich scherzhafter Umgang mit der Wirtin dargestellt. Historiker*innen, die diesen Gerichtsakt untersuchen und sich für sexualisierte Gewalt interessieren, könnten nun theoretischen Bezug auf Gaby Zipfel nehmen, die annimmt, Formen sexualisierter Gewaltpraktiken in Kriegen wären räumlich und zeitlich verschieden. Anknüpfend an diese theoretische Annahme Zipfels könnten Historiker*innen die Frage stellen, inwiefern ein Wirts- oder Gasthaus als Raum bestimmte Formen und Möglichkeiten sexualisierter Gewalt prägte und regulierte, etwa als Ort eines bestimmten, vermeintlich lustigen Umgangs mit einer vermeintlich lustigen Wirtin, in dem bestimmte Formen sexualisierter Gewalt normal und legitim erschienen. So kann mit dem theoretischen Bezug auf Zipfel ein Zusammenhang zwischen sexualisierter Gewalt in einem Wirtshaus und der räumlichen und zeitlichen Prägung sexualisierter Gewalt hergestellt werden. Der Akt sexualisierter Gewalt gegenüber der Wirtin kann in den Kontext räumlicher und zeitlicher Prägung sexualisierter Gewalt eingeordnet werden.

Literatur

  • Dúnlaith Bird, Travel Writing and Gender, in: Carl Thompson (ed.), The Routledge Companion to Travel Writing (2016), S.35–45, S.36 zu Hintergrund, dass sich reisende Frauen zur Zeit La Roches durch Reisen in öffentliche, männliche Sphäre begaben, Politik zeitgenössisch männlich markiert war, Frauen Politik in Reiseberichten vermieden oder Männern Äußerungen dazu in den Mund legten.
  • Marguérite Bos/Bettina Vincenz/Tanja Wirz, Erfahrung: Alles nur Diskurs? Auseinandersetzung mit einer Debatte um einen vielschichtigen Begriff, in: Dies. (Hg.), Erfahrung: Alles nur Diskurs? Zur Verwendung des Erfahrungsbegriffs in der Geschlechtergeschichte. Beiträge der 11. Schweizerischen HistorikerInnentagung 2002 (Zürich 2004), S.9–24, S.18 zu "ein wichtiges Mittel [...] Kollektivs zu erlangen."
  • Florian Grotz, Politik, in: Dieter Nohlen/Florian Grotz (Hg.), Kleines Lexikon der Politik, 6., überarbeitete und erweiterte Auflage 2015 (München 2001), S.474 zu "Heute umfasst P[olitik] [...] gesellschaftl[ichen] Zusammenlebens richtet.", zu zusammengesetztem Politikbegriff aus Grotz und Stollberg-Rilinger sowie Argumentation mit Grotz' Politik-Begriff.
  • Sabine Holländer, Reisen - die weibliche Dimension, in: Michael Maurer (Hg.), Neue Impulse der Reiseforschung (Aufklärung und Europa. Beiträge zum 18. Jahrhundert, Berlin 1999), S.189–207 zu Hintergrund, dass sich reisende Frauen zur Zeit von La Roche durch Reisen in öffentliche, männliche Sphäre begaben, Politik zeitgenössisch männlich markiert war, Frauen Politik in Reiseberichten vermieden oder Männern Äußerungen dazu in den Mund legten.
  • Otto Kruse, Kritisches Denken und Argumentieren. Eine Einführung für Studierende (Studieren, aber richtig, 2017), S.148 zu Theorie als Denkmodell etc., zu Entstehung/Zusammenhang/Entwicklung von Phänomenen "auf eine allgemeine Weise zu erklären", zu "gedankliche Gebäue, die [...] zu bringen versuchen", zu nicht enden wollendem Theorie-Angebot, zur Beschreibbarkeit ein und desselben Phänomens mit verschiedenen Theorien. Online-Zugang: https://elibrary.utb.de/doi/book/10.36198/9783838547671 ↗ [über u:access ↗].
  • Sophie von La Roche, Journal einer Reise durch Frankreich / von der Verfasserin von Rosaliens Briefen [i.e. Sophie von LaRoche] (Altenburg 1787), generell zum angeführten Journal Sophie von La Roches; S.17 zu "teutsche[n] Provinz"; S.34 zu "reine[s] Gefühl"; S.35 zu "Gesundheit" ihrer Seele etc.; S.38 zu "getreu und ohne […] für Gefühle einflössen.". Online-Zugang: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k9446269f.r=journal%20einer%20reise%20durch%20frankreich?rk=21459;2 ↗.
  • Margrit Langner, Sophie von La Roche - die empfindsame Realistin (Reihe Siegen. Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft 126, Heidelberg 1995), S.186-187, 199 zur großen Bedeutung von La Roches persönlicher Erfahrung im "Journal einer Reise durch Frankreich".
  • Gudrun Loster-Schneider/Barbara Becker-Cantarino, Einführung, in: Dies. (Hg.), Ach, wie wünschte ich mir Geld genug, um eine Professur zu stiften. Sophie von La Roche im literarischen und kulturpolitischen Feld von Aufklärung und Empfindsamkeit (Tübingen 2010), S.7-10, S.7 zu Sophie von La Roche und biographischen Informationen.
  • Michael Maurer, Reisen interdisziplinär - Ein Forschungsbericht in kulturgeschichtlicher Perspektive, in: Ders. (Hg.), Neue Impulse der Reiseforschung (Aufklärung und Europa. Beiträge zum 18. Jahrhundert, Berlin 1999), S.287–410, S.348 zum Hintergrund, dass sich reisende Frauen zur Zeit von La Roche durch Reisen in öffentliche, männliche Sphäre begaben, Politik zeitgenössisch männlich markiert war, Frauen Politik in Reiseberichten vermieden oder Männern Äußerungen dazu in den Mund legten.
  • Helga Meise, Nachwort, in: Dies. (Hg.), Sophie von La Roche. Lesebuch (Königstein/Taunus 2005), S.290-304, 291 zu La Roche und biographischen Informationen.
  • Irmgard Scheitler, Gattung und Geschlecht. Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780 - 1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 67, Tübingen 1999), S.293-294 zu La Roche und biographischen Informationen.
  • Barbara Stollberg-Rilinger, Was heißt Kulturgeschichte des Politischen? Einleitung, in: Zeitschrift für Historische Forschung. Vierteljahresschrift zur Erforschung des Spätmittelalters u. der frühen Neuzeit, Beiheft 35: Was heißt Kulturgeschichte des Politischen? (2005), S.9–24, S.14 zu "Handlungsraum, in dem […] verbindlicher Entscheidungen geht.", zu zusammengesetztem Politikbegriff aus Grotz und Stollberg-Rilinger sowie Argumentation mit zusammengesetztem Politik-Begriff aus Grotz und Stollberg-Rilinger.
  • Carl Thompson, Travel Writing (The New Critical Idiom, 2011), S.180-182 zum Hintergrund, dass sich reisende Frauen zur Zeit von La Roche durch Reisen in öffentliche, männliche Sphäre begaben, Politik zeitgenössisch männlich markiert war, Frauen Politik in Reiseberichten vermieden oder Männern Äußerungen dazu in den Mund legten.
  • Rüdiger Voss, Wissenschaftliches Arbeiten. ... leicht verständlich!, 7., überarbeitete Auflage (München 2020), S.39 zu Theorie als Denkmodell, zu "grundlegendes Ideengebilde", zu "gedankliche[n] Entwurf eines Sachverhalts". Online-Zugang: https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838587745 ↗ [u:access ↗].
  • Thomas Welskopp, Theorien in der Geschichtswissenschaft, in: Gunilla Budde/Dagmar Freist/Hilke Günther-Arndt (Hg.), Geschichte. Studium - Wissenschaft - Beruf (Akademie Studienbücher. Geschichte, Berlin 2008), S.138–157, S.156 zur Auswahl von Theorien und diesbezüglichen Überlegungen im Hinblick auf potentiell hilfreiche Theorien zur Beantwortung der Forschungsfrage, zu "experimentelle[r] Neugier".
  • Gaby Zipfel, Sexuelle Gewalt - eine Einführung, in: L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, 27 (2016) 1, S.119–127, S.121 zur Annahme räumlich und zeitlich verschiedener Formen sexualisierter Gewaltpraktiken in Kriegen.